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El Clasico – Das Spanische Duell

Dir Rivalität von FC Barcelona und Real Madrid ist ein Klassiker, denn beide Teams gehören zur Crème de la Crème des europäischen Fußballs, wenn nicht gar des WeltFußballs. Und so ist es dann nicht verwunderlich, dass das Zusammentreffen der beiden als “El Clasico” bezeichnet wird.

Letztes Spiel

(29.11.09, La Liga)
1 : 0
Z. Ibrahimovic 56'
 
 

Nächstes Spiel

(11.04.10, La Liga)
   

Barcelona Fakten

Gründungjahr:1898
Aktueller Trainer:Pep GUARDIOLA
Tabellenrang: Sp. G U V T.f. T.g. Pkte.
1 R. Madrid 25 20 2 3 67 20 62
2 Barcelona 25 19 5 1 61 16 62
3 Valencia 25 13 8 4 42 26 47

Top Barcelona Spieler

Real Madrid Fakten

Gründungjahr:1902
Aktueller Trainer:Manuel Pellegrini
Tabellenrang: Sp. G U V T.f. T.g. Pkte.
1 R. Madrid 25 20 2 3 67 20 62
2 Barcelona 25 19 5 1 61 16 62
3 Valencia 25 13 8 4 42 26 47

Top Real Madrid Spieler

Zusammenfassung der Rivalität zwischem Barcelona und Real Madrid - Geschichte & Höhepunkte

Die Rivalität hat ihren Ursprung in der Geschichte der beiden Städte: Real Madrid war das Liebligsteam General Francos und des politischen Establishments Spaniens. Barcelona hingegen spielte von Anfang an die Außenseiterrolle, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die Katalanen zwar geographisch Teil von Spanien sind, jedoch eine eigene, unabhängige Geschichte, Kultur und Sprache haben. Sie fühlten sich immer von Franco bedroht – zu Recht: Der Diktator versuchte, die kulturelle Unabhängigkeit Barcelonas auszumerzen, und wollte, dass sich die Katalanen von ihrer Geschichte und ihren Wurzeln abtrennen. Als dann katillisches Spanisch zur einzigen offiziellen Landessprache erklärt wurde, war der Fußballclub von Barcelona einer der wenigen Orte, wo Katalanisch gesprochen warden konnte. In anderen Worten hatte der Versuch, die Identität der Katalanen auszumerzen, genau das Gegenteil zum Resultat. 1941 wurde dem FC Barcelona mitgeteilt, dass sie gegen Madrid verlieren müssten. Sie folgten dem Befehl und verloren 11:1. Als Resultat wurden alle Spieler von Barcelona mit einer Geldstrafe bestraft und suspendiert. Als Real Madrid dann fünf Europa-Cups in Folge gewann, wurden sie über Nacht als bestes Fußballteam der Welt gehandelt. Sie hatten jedoch die Rechnung ohne Barcelona gemacht, dass sie als erstes Team aus den European Cup herauswarf: Das war 1961, und es bleibt für beide Mannschaften ein unvergessener Moment. Auch unvergesslich war die Champions League 2002, als sich die beiden im Halbfinale gegenüberstanden. Das Hinspiel fand in Camp Nou (Barcelona) statt, wobei Real Madrid 2:0 gewann. Da half auch das 1:1 im Rückspiel den Katalanen wenig: Sie waren draussen. Der Wechsel der Spieler zwischen den beiden Mannschaften hat der Rivalität einiges an Brennstoff gegeben: Hier ist u.a. der brasilianische Nationalspieler Ronaldo zu nennen. Am umstrittensten war jedoch der portugiesische Nationalspieler Luis Figo: Er wechselte 2000 für eine Rekordsumme von Barcelona nach Real Madrid, was die Barcelona-Fans ziemlich erzünte. Das ging sogar so weit, dass ein Fan einen Schweinekopf auf Figo warf. Dasselbe war bereits Michael Laudup passiert, als dieser von Barcelaona zu Real ging. (Laudup hatte dann La Liga –die spanische Liga- fünf Jahre hintereinander gewonnen - für zwei Mannschaften) Als Barcelona die holländische Legende Johan Cruyff in den 70er Jahren verpflichtete, war Real Madrid nicht sehr begeistert davon, insbesonders, da Barcelona mit Cruyff Madrid mit 5:0 eine schmachliche Niederlage bereitete. Spieler, den Barcelona begehrte, der jedoch von Real Madrid weggeschnappt wurde. Der oben erwähnte Cruyff wurde später zu einer Schlüsselfigur in der Geschichte Barcelonas: Er kam als Manager zu seinem Club zurück und führte es zu seinem ersten European Cup-Sieg. Unter seiner Führung gewann Barcelona alles, was zu gewinnen war. Die Barcelona-Real Madrid-Rivalität ist auch ein Kulturkampf: So sieht sich Barcelona als ein Sportclub, der seine Werte nicht verkauft – auf den Trikots der Mannschaft ist beispielsweise keine Werbung zu sehen. Real Madrid jedoch verhält sich da genau umgekehrt, was ihr von Barcelona den Vorwurf des Verrats an den Werten des Spieles einbrachte. Real Madrid nutzte das Geld zu einigen guten Einkäufen: Sie erwarben Zinedine Zidane, Ronaldo und David Beckham, alles Superstars ihrer Nationalmannschaften. Es war eine Mannschaft der Superstars, die jedoch die hochgeschraubten Erwartungen nicht einhielt: So gewann Madrid zwar “La Liga”, hat aber seit 2002 kein Champions League-Finale erreicht. Barcelona hingegen, die mit Samuel Eto’o und Ronaldinho nicht minder hochrangige Spieler erwarben, gewannen die Champions League sowohl 2006 als auch 2009. Das erzünte Real Madrid so sehr, dass sie Manager wie Unterwäsche wechselten. Ein unvergessener Moment ist das Spiel, das die beiden im November 2005 spielten. Das Spiel wurde in Bernabeu (dem Heimstadium von Real Madrid) ausgetragen. Das Heimteam konnte jedoch trotz Rückenwind keine Antwort für das weit überlegene Kader von Barcelona und insbesonders Ronaldinho, der fantastisch spielte, finden. Die Gäste gewannen verdient 3:0, von denen zwei Tore von Ronaldinho stammten. Und dann geschah das Unfassbare: Die Fans von Real Madrid gaben dem Erzrivalen Standing Ovations. Auch danach gab es viele überaschende Wendungen: So kam Ex-Spieler Bernd Schuster (er hatte bei beiden Teams gespielt) 2007 als Trainer zurück zu Real Madrid, wo seine Mannschaft einen Auslandssieg verzeichnen konnte. Damit gewann Real Madrid die Liga. Als dann beim Rückspiel Barcelona nach Madrid kam, war Real Madrid bereits Champion. Die Tradition schreibt in so einem Fall vor, dass die Spieler der anderen Mannschaft, also Barcelona, für die Gewinnermannschaft Spalier stehen muß – und so geschah es. Es ist ein unvergessener Anblick gewesen. Ein moderner Klassiker war der Gewinn von Barcelona in Madrid von 6 – 2 in der Saison 2008/2009. Eine demontage von Real Madrid durch Messi & Co. Kürzlich wurde die Barcelona-Real Madrid-Rivalität durch die Einsicht, dass die beiden sich gegenseitig brauchen, geschwächt. In vielen Fällen, wie z.B. in der G14 (Gruppe der 14 besten Teams weltweit), haben die beiden eingesehen, dass sie Zusammenarbeit weiter bringt als Konkurrenzdenken. Fazit: Die Barcelona-Real Madrid-Rivalität ist ein respektvoller Konkurrenzkampf, der uns immer Weltklasse Fußball beschert hat und es auch weiterhin tut.
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